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Geschäfte in Großbritannien, Frankreich und Deutschland: ein Buchhaltungssystem für drei Steuersysteme

Der Betrieb in Großbritannien, Frankreich und Deutschland bedeutet drei Mehrwertsteuersysteme, drei Lohnrahmen und zwei Währungen. Die meisten Tools lösen nur ein Land. Hier erfahren Sie, wie ein einheitlicher Ansatz funktioniert.

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Sophie Laurent· Customer Success
28. Mai 20269 Min. Lesezeit

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Die Compliance-Landschaft nach Land

### Vereinigtes Königreich - MwSt.: Making Tax Digital — vierteljährliche Erklärungen über die MTD API an HMRC - Einkommensteuer: MTD ITSA — vierteljährliche Meldungen für Selbstständige und Vermieter ab April 2026 - Körperschaftsteuer: CT600 + iXBRL-Jahresabschluss an Companies House - Lohnabrechnung: Real Time Information (RTI) an HMRC jede Lohnperiode; CIS300 monatlich für Bauunternehmen

### Frankreich - TVA: CA3-Erklärung monatlich oder vierteljährlich an die DGFiP; Chorus Pro für öffentliche Auftraggeber; Factur-X ab 2026 Pflicht - Lohnabrechnung: DSN (Déclaration Sociale Nominative) monatlich an die URSSAF - Jahresabschluss: Liasse Fiscale (Cerfa 2050–2059) über die DGFiP

### Deutschland - UStVA: Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder vierteljährlich über ELSTER/ERiC - E-Rechnung: ZUGFeRD / XRechnung — Empfangspflicht ab 2025, Ausstellungspflicht ab 2027 - Lohnabrechnung: DATEV-kompatibler Export für den Steuerberater; Sozialversicherungsbeiträge - Jahresabschluss: Jahresabschluss beim Bundesanzeiger (GmbH/AG)

Das Mehrwährungsproblem

Die meisten UK/FR/DE-Unternehmen fakturieren sowohl in GBP als auch in EUR. Das schafft:

  • **Realisierte Währungsgewinne/-verluste** — wenn eine EUR-Rechnung zu einem anderen Kurs als dem Ausstellungskurs beglichen wird
  • **Nicht realisiertes Währungsrisiko** — ausstehende EUR-Forderungen zum Stichtagskurs bewertet
  • **Reporting** — britische Einheiten berichten in GBP; FR und DE in EUR; Konsolidierungen erfordern Währungsumrechnung

Finovo erfasst jede Rechnung und Zahlung sowohl in der Transaktionswährung als auch in der Basiswährung des Arbeitsbereichs, berechnet Währungsdifferenzen automatisch und bucht sie auf das richtige Währungsgewinne/-verluste-Konto.

Ein Abonnement, drei Länder

Statt separate Instanzen von Xero (UK), Pennylane (FR) und Lexoffice (DE) zu betreiben:

  • **UK-Arbeitsbereich:** MwSt. MTD, MTD ITSA, CIS, BrightPay-Sync, GBP/EUR
  • **FR-Arbeitsbereich:** TVA/CA3 DGFiP, Chorus Pro, Factur-X, EUR
  • **DE-Arbeitsbereich:** UStVA ELSTER, ZUGFeRD/XRechnung, DATEV-Export, GoBD-Archivierung, EUR

Ihr Kontenplan, Kontakte und Produkte sind geteilt. Steuerkonfigurationen sind arbeitsbereichsspezifisch. Berichte können je Einheit oder konsolidiert über alle drei abgerufen werden.

Was ein lokaler Steuerberater weiterhin übernimmt

Finovo verwaltet die Compliance-Mechanismen — aber keine Steuergestaltung oder komplexe Jahresabschlussarbeiten. Sie benötigen weiterhin:

  • Einen britischen Buchhalter für CT600, F&E-Ansprüche und Companies-House-Einreichungen
  • Einen französischen Expert-Comptable für die Liasse Fiscale und URSSAF-Fragen
  • Einen deutschen Steuerberater für Jahresabschluss und Bundesanzeiger-Einreichung

Die Steuerberater-Zugriffsfunktion von Finovo ermöglicht es Ihnen, alle drei mit entsprechenden Berechtigungen einzuladen — sie arbeiten aus einer gemeinsamen Datenquelle und exportieren im Format, das ihre Tools erwarten (DATEV für DE, FEC für FR).

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